Muldenaufsatz fürs Musketier: vom Prototypen zum Serien-Aufsatz

Immer wieder erreichen uns Anfragen zu diesem besonderen „Müllcontainerfahrrad“.  Es fällt einfach auf! Somit haben wir uns nun entschieden, den „Mulden-Aufsatz“ fürs Musketier mit ins Programm zu nehmen.

Doch wie kam es überhaupt zu dem Aufsatz, welche Geschichte steckt dahinter, wie kam es von der Idee zur Umsetzung?

Unser erster Auftrag dazu kam von der Karle Recycling GmbH aus Stuttgart-Feuerbach und wurde 2019 als individueller Aufsatz gefertigt.  Fabian Wodniok von Karle Recycling hat uns erzählt, wie es dazu kam:

Den Anlass setzte die Anfrage vom Kesselfestival in Bad Cannstatt. Das Kesselfestival ist ein neues, nachhaltiges Musik-, Sport- und Kulturfestival auf dem Cannstatter Wasen. Hier gibt es Nachhaltigkeit zum Anfassen mit integriertem Übermorgen Markt und einem Kinder- und Familienprogramm.

Schnell war klar, dass Karle Recycling sich bei diesem Event einbringen möchte und hat sich als nachhaltiger und regionaler Entsorgungspartner für das Festival angeboten und  die Festivalentsorgung letztendlich übernommen.

Als die Kooperation stand und es an die konkrete Umsetzung ging, zeigte sich, dass die Umsetzung gar nicht so einfach ist. „Jetzt haben wir uns etwas eingebrockt“ – eine Lösung musste her.

Es wurden Müllinseln konzipiert – doch die Leerung im Fußgängerbereich war mit einem PKW nicht machbar. Die Idee, hier mit einem Lastenfahrrad zu arbeiten, lag auf der Hand. Recherchen und Kontakte führten Karle Recycling mit ihren individuellen Wünschen für das Rad letztendlich zur Radkutsche.

Fabian besuchte uns vor Ort mit der Vorstellung, dass das Rad „wie unser LKW aussehen soll“. Mit unseren Mitarbeitern hatte er die geeigneten Gesprächspartner, diese hatte ebenfalls sofort Feuer für das Projekt gefangen. Gemeinsam wurde überlegt, getüftelt, abgesprochen und letztendlich umgesetzt.

Im Juni kam Fabian zur Abholung zu uns nach Nehren, ohne wirklich zu wissen, welches Rad ihn erwartet. Er hatte darauf vertraut, dass wir von der Radkutsche das gut umsetzen und er war begeistert: „Das war noch viel besser als erwartet“. Gerade die kleinen Details machten das Rad so besonders und überzeugten ihn.

Die Premiere hatte das Musketier dann auf dem Kesselfestival und ist nun weiterhin auf Veranstaltungen oder auch für Kurzstrecken zu Kunden von Karle Recycling in und um Stuttgart im Einsatz. Es wird auch so gerne gefahren, dass es manchmal für den Nachhauseweg genommen wird.

Ganz nebenbei ist das Musketier auch zum Marketingtool für Karle Recycling geworden. Immer wieder werden die Mitarbeiter in der Stadt oder am Telefon auf das Rad angesprochen – es ist einfach ein Eyecatcher!

Wir danken Fabian für das Gespräch und die Bilder und sind nun gespannt, wie dieser neue Aufsatz ankommt. Anfragen dazu gerne über den Konfigurator oder direkt bei uns.